Spitalskirche
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Spitalskirche

Adresse

Wienergasse 29
2380 Perchtoldsdorf
Austria
Anfahrt

Bilder



Der Innenraum mit Blick Richtung Altarraum



Blick vom Zellpark auf die Spitalskirche



Im Inneren überrascht ein schönes Gewölbe aus der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert mit sternförmigen Rippen, das eine Besonderheit aufweist, welche dem Betrachter von unten verborgen bleibt: Die Rippen der Karo- Felder in der Mitte des Gewölbes (siehe Abbildung) hängen 14 cm nach unten durch.



Der neugotische Hochaltar wurde 1951 aus der Pfarrkirche übernommen.



Blick vom Altarraum in Richtung Empore

Bemerkenswert ist die zweiteilige Orgelempore mit gotischem Orgelfuß. Diese Empore wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit als Betchor für die Kranken des Spitals verwendet, die diese vom ehemals angrenzenden Spitalsgebäude ebenerdig betreten konnten.



Ein Renaissance-Epitaph

Geschichte

Die Perchtoldsdorfer Bürgerspitalskirche zur Hl. Dreifaltigkeit, ein gotischer Bau, wurde durch Herzogin Beatrix von Zollern 1399 als zum Spital gehörige Kirche begründet und 1406-1419 erbaut. Als Baumeister der Kirche wird der Steinmetz Peter von Perchtoldsdorf 1406 urkundlich erwähnt. Sein Werk stellt ein, in seinen Proportionen außerordentlich harmonisches Gotteshaus dar, das aufgrund seiner großen Fenster als der hellste und freundlichste Sakralraum in Perchtoldsdorf bezeichnet werden kann. Die außergewöhnlich tragende Akustik des Raumes mit 6 Sekunden (!) Nachhall eignet sich besonders zur Darbietung von Vokalmusik, darunter Kirchenmusik aus Mittelalter und Renaissance.
Der einschiffige, vierjochige Bau mit 5/8- Chorschluß wirkt von außen einfach gehalten, wird jedoch von einem dachreiterartigen Türmchen welches zwei Glocken beherbergt, und hohen Maßwerkfenstern aufgelockert.