Marienchor
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Gestaltung  : J.Hördler
Aktualisiert : 08.12.17



  

Die nächsten Auftritte 


 

28. 01. 18             09:30

Marienkirche  Perchtoldsdorf  /  Marienplatz
Salzburger Messe (Hans Haselböck),
gemeinsam mit Jugendchor Perchtoldsdorf  

 

04.03.18               18:00   Fastenmesse

Spitalkirche  Perchtoldsdorf

 

10.05.18               10:30   Hochamt

Pfarrkirche  Perchtoldsdorf  /  Marktplatz
Große Orgelsolomesse / Missa in honorem Beatissimae Virginis Mariae in Es-Dur (Hob. XXII:4)
 

12.05.18               18:30   Hochamt

Kirche St.Georg  /  Kagran - Wendelinplatz
Große Orgelsolomesse / Missa in honorem Beatissimae Virginis Mariae in Es-Dur (Hob. XXII:4)
 

27.05.18               09:30    Marienkirtag

Festmesse gemeinsam mit VIVACE 

 


Details zu den Veranstaltungen:

 

Große Orgelsolomesse
Missa in honorem Beatissimae Virginis Mariae in Es-Dur (Hob. XXII:4)

Nach seiner „Jugendmesse“ von 1749 spielte die Kirchenmusik in Haydns Schaffen zunächst nur noch eine untergeordnete Rolle. Erst 1766 mit der „Cäcilienmesse“ und dann mit der wegen der konzertanten Orgel im Benedictus betitelten „Großen Orgelsolomesse“ kehrte er auf dieses kompositorische Feld zurück.
Diese „Missa in honorem Beatissimae Virginis Mariae“ entstand wahrscheinlich 1770, denn Wasserzeichen auf dem Autograph entsprechen denen seiner Oper  Le pescatrici  von 1769 und außerdem sieht die Besetzung zwei Englischhörner vor und diese wurden von den Esterhazys erst 1770 erworben. Bemerkenswert ist der großangelegte, virtuose Orgelpart, den Haydn selbst bei der Aufführung übernahm. Auch die Verwendung des Englischhorns war eine Besonderheit, denn diese Instrumente konnten auch das tiefe Es spielen. So steht die Messe in Es-Dur.
Die Messe zählt zu jenen Werken des Komponisten, die schon früh eine ausgesprochen weite Verbreitung fanden. Trotz des dankbaren Orgelparts, der über weite Strecken solistisch behandelt wird, erlebt die für ein Marienfest komponierte Messe zu Ehren Mariens heute nur selten eine Aufführung.

Salzburger Messe

Hans Haselböck besuchte das Gymnasium in Krems, wo er 1947 seine Matura ablegte. Ab 1947 studierte er an der Musikhochschule Wien Kirchenmusik und an der Universität Wien Altphilologie und Germanistik, dort wurde er 1953 promoviert.
Seit 1949 ist Haselböck Organist an der Dominikanerkirche in Wien. Außerdem unterrichtete er Latein und Deutsch an einem Wiener Gymnasium bis er 1960 zum dritten Mal in Folge den ersten Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Haarlem gewonnen hatte. Im Jahr 1960 bekam er einen Lehrauftrag für Orgel und Improvisation an der Musikhochschule Wien. Das Land Niederösterreich verlieh ihm 1961 den Landeskulturpreis.
Von 1963 bis 1987 war Haselböck Leiter der Abteilung Kirchenmusik und wurde 1972 zum Professor für Orgel und Improvisation berufen. 1985 bis 1990 war er Stellvertreter des Rektors. Durch zahlreiche Konzerte im In- und Ausland wurde er international bekannt. Wissenschaftliche Kooperationen pflegte er u.a. mit der Musikakademie Krakau bzw. mit Jan Jargoń. Erwähnenswert ist außerdem, dass er beim Requiem für Otto von Habsburg im Wiener Stephansdom am 16. Juli 2011 die Domorgel spielte.

Bei der täglichen Messe erklang die Orgel – man hat das ja inzwischen ganz vergessen oder nie erfahren – die gesamte Messfeier hindurch – mit der einzigen Ausnahme von einer kurzen Stille zur Wandlung – man sehe sich doch nur die Liedreihen von Michael Haydn und Franz Schubert an (früher die Einser und Zweier-Messe): hier war für jeden Messteil ein Gesang vorgesehen, und diese Gesänge mussten vom Organisten durch freies Spiel das landläufige »Fantasieren«, verbunden werden. Während der Priester alle Messteile »still« betete (auch die Lesung und das Evangelium!), hatte der Organist dafür Sorge zu tragen, dass die einzelnen Gesänge mit dem Messgeschehen synchron abliefen – eine Aufgabe, die beim unterschiedlichen Temperament der einzelnen Zelebranten jeweils ein sicherlich oft interessante musikalische Herausforderung gewesen ist.
Mit der Konzilsforderung nach der »actuosa participatio populi«, der Beteiligung des Kirchenvolkes bei der Liturgie, kam es zu den ersten Kompositionen, bei denen man ein Zusammenwirken von Kirchenchor und singender Gottesdienstbesucher versuchte. Hans Haselböck schrieb im Auftrag der Katholischen Jugend eine »Salzburger Messe«, die vom ORF bei einem Wettbewerb zwischen allen deutschsprachigen Radiostationen beim Unda Bewerb in Sevilla eingereicht wurde und dort auf Anhieb den Ersten Preis erlangte.
Dass die Orgel das bevorzugte Instrument der Kirche ist, wurde auch beim letzten Konzil in Erinnerung gerufen: »organum magno in honore habeatur« – die Orgel soll in großen Ehren gehalten werden, weil sie in wunderbarer Weise geeignet ist, die Herzen der Gläubigen zu Gott zu erheben.

 

 




Berichte


Adventmesse in der Mariekirche


Am 3.Dez. 2017 gestaltete der Marienchor die Messe in der Marienkirche. In deren Rahmen war dieser erste Adventsonntag durch mehrere Elemente festlich geprägt. 

Es fand die traditionelle Adventkranzsegnung statt.

Streicher, Organist, Chor  und Solistinnen brachten die Jugendmesse von J. Haydn zu Gehör.

Dem Volksgesang, unterstützt durch den Chor, wurde entsprechend Raum gegeben.

Den Abschluss bildete die Verleihung von Ehrenmedaillen  der Gemeinde Pechtoldsdorf durch Bürgermeister Martin Schuster und Vizebürgermeisterin Brigitte Sommerbauer.

Chorleiter Jordi Casals erhielt anlässlich seines  bereits 15 Jahre währenden Wirkens für den Marienchor die Kulturmedaille in Gold

 und Ute Mayer für ihr langjähriges musikalisches Wirken in Perchtoldsdorf die Kulturmedaille in Silber.




 

Bei der Agape im Marienhof
konnten sich die Geehrten
über zahlreiche Gratulanten freuen.







 

Salzburger Messe in der Spitalkirche

Die Aufführung der Salzburger Messe von Hans Haselböck in Rahmen der Abendmesse am 9.10.16 in der Spitalkirche Perchtoldsdorf wurde von der Gemeinde sehr gelobt. Vor allem die Kombination von Chor-  und Volksgesang, sowie die Zusammenarbeit mit dem Jugendchor unter der Leitung von Ingrid Verbaeys wurde positiv aufgenommen.
Auf Anregung aus Gemeindekreisen findet eine Wiederholung am 26.1.18, diesmal in der Marienkirche, statt

 

"Die Schöpfung" als Klangkosmos

PERCHTOLDSDORF   In einem gemeinsamen Projekt zeichnete der Marienchor mit "Schellack" (Schüler-/Eltern-/Lehrer-/Absolven-tenchor der Wiener Dominikanerinnen) die „Schöpfung" im Burgsaal musikalisch nach. Die Chöre zeigten sich von ihren Chormeistern Jordi Casals und Christian Horvath blendend einstudiert, wortdeutlich und ausdrucksstark.

Haydns Schöpfung ist ein Klangkosmos, weit ausgreifend in diffiziler Instrumentation. Das sichere Continuo Zorita/Hennig bot dem Solistentrio Elena Copons, Jan Petryka und Andreas Jankowitsch das Fundament, auf dem es sich mit seiner ganzen Strahlkraft entfalten konnte. Meisterlich und impressiv jede Phrase, theatralisch und dennoch nobel entstand das Paradies, das die Zuhörer in seinen Bann zog...



Einführung Pfarrer Josef Grünwidl

Am 12. Okt. 14 wurde unser neuer Pfarrer in der Marienkirche herzlich willkommen geheißen.
Er begeisterte mit seiner Predigt. Marienchor und Vivace gestalteten gemeinsam den musikalischen Teil der Messe. Beim anschließenden Pfarrcafe gab es Gelegenheit zum ersten Kennenlernen.












 


Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Marienchores

Die NÖN berichtet am 7.11.12 über das gemeinsame Konzert von Marienchor und Konsortium Schellack :


30 Jahre Marienchor

Über das gelungene Festkonzert in der Marienkirche berichtete die NÖN in der Ausgabe vom 9. Mai 2012:
FESTKONZERT / Würdiges Jubiläum in der Marienkirche mit Ehrungen für Dirigent Jordi Casals und Gründer Alfred Dokalik.
Aus Anlass seines 30-jährigen  Bestehens gab der Marienchor ein eindrucksvolles Konzert. Wie wichtig er für die Gemeinde ist, geht aus den vielen Glückwünschen hervor.

(Foto: Schleissner)
 
PERCHTOLDSDORF / Viele Freun­de des Marienchores hatten sich am Sonntag in der Marienkirche eingefunden, um gemeinsam das 30-jährige Jubiläum zu fei­ern. Nach der Begrüßung durch Eva Schuh erklang Mozarts Mo­tette „Sancta Maria, mater Dei".

Pfarrer Ernst Freiler und Bür­germeister Martin Schuster gra­tulierten zum Jubiläum und be­zeichneten in ihren Ansprachen den Marienchor „als eine wichti­ge kirchliche beziehungsweise kulturelle Institution, die im Ort nicht mehr wegzudenken ist".

Welchen Anteil der Dirigent Jordi Casals an der Entwicklung des Chores in den vergangenen zehn Jahren hat, konnte man bei Haydns „Paukenmesse" feststel­len - es war eine gediegene und gut einstudierte Wiedergabe mit guten Solisten und Orchester.

Nach der Messe verlieh Bür­germeister Martin Schuster dem Dirigenten die Kulturmedaille der Marktgemeinde in Silber. Alf­red Dokalik, Gründer und die ersten 20 Jahre Leiter, erhielt eine Dankesurkunde.
Mit einem Haydn - Te Deum, Mozarts  "AveVerum" und Dan­kesworten von Hans Hördler klang der offizielle Teil aus. Im Marienhof erfolgte dann der ge­mütliche Ausklang.
 

Gospelmesse von Robert Ray

Der Marienchor gemeinsam mit dem Vokalensemble Schellack am 3. 10. 2010  in der Marienkirche
bei der Gospelmesse.
Die Messgestaltung war für uns als Musiker und Sänger ein tolles Erlebnis und die Zusammenarbeit mit Schellack eine sehr angenehme.
Wir freuen uns, dass die Messe so gut besucht war, dass die Gemeinde mitgefeiert hat und damit der Charakter einer Gospelmesse in seiner Gesamtheit spürbar wurde. Das Echo war sehr positiv und ermutigt uns, ähnliche Projekte auch für die Zukunft zu planen.

 


Großer Erfolg mit der "Pannonischen Messe"

Aufgrund des sehr positiven Echos auf die "Pannonische Messe" von Toni Stricker in der Marienkirche wurde diese für die Gestaltung der 9-Uhr-Messe in der Pfarrkirche am 4.12.2011 widerholt und neuerlich begeistert aufgenommen.




Wir über uns

Marienchor Perchtoldsdorf

1982 sammelte sich  um die Perchtoldsdorfer Musikerzieher Mag. Hedwig Danek und Mag. Alfred Dokalik eine Gruppe Sangesfreudiger. Aus diesem Singkreis wurde unter Dokaliks langjähriger  Leitung  nach und nach der „Marienchor“.

1999 gelang Mag. Dokalik mit dem Engagement von Daniel Mestre als Chorleiter ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft. Seit 2002 prägt Jordi Casals - ebenfalls Katalane - als musikalischer Leiter die stete Weiterentwicklung des Chores. Anlässlich des Festkonzertes zum 30-jährigen Jubiläum des Chorses wurden seine Verdienste seitens der Gemeinde durch Verleihung der silbernen Kulturmedaillie gewürdigt.

Als Kirchenchor fühlen wir uns in der Marienkirche beheimatet und sind auch in der Pfarrkirche und außerhalb Perchtoldsdorfs fallweise zu hören.

Im Laufe des Kirchenjahres singen wir zwei große Orchestermessen, gestalten eine Fastenmesse, eine Adventmesse und sind in kleiner Besetzung an der Gestaltung kirchlicher Feste beteiligt. Gospelmessen und Konzerte ergänzen das Programm.

Das Repertoire umfasst klassische Messen und Kirchenliteratur verschiedener Epochen. Als reizvolle Aufgabe haben wir uns auch zeitgenössischen Projekten  zugewandt, wie der Gospelmass von Robert Ray oder der Pannonischen Messe von Toni Stricker. Die Zusammenarbeit mit anderen Chören und Auftritte in befreundeten Pfarren ergänzen unsere Aktivitäten.

Durch gesellige Unternehmungen sind wir über das Singen hinaus zu einer Chorfamilie zusammengewachsen, in der sich erfreulicherweise immer wieder neue Sängerinnen und Sänger wohlfühlen, so dass wir voll Zuversicht in die Chorzukunft blicken können.

Wir treten auf     zur Gestaltung von Messen in Perchtoldsdorf und in Gastpfarren
                              bei kirchlichen Festen
                              bei Konzerten
                              bei privaten kirchlichen Anlässen

 

Unser Chorleiter:

Jordi Casals i Ibáñez

Jordi Casals wurde 1973 in Terrasa, Katalonien, Spanien, geboren, studierte Klavier, Gesang sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in seiner Heimat und absolvierte danach sein Dirigierstudium in Wien.
 Seit 2006 lehrt er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist derzeit Dozent am Anton Bruckner Institut für Chor- und Ensembleleitung sowie Tonsatz in der Musikpädagogik 
Jordi Casals wirkt unter anderem als Chordirektor des Arnold Schoenberg Chores bei den Opernproduktionen am Theater an der Wien und ist seit 2015 auch als Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle tätig. Er ist mehrfacher Preisträger bei nationalen und internationalen Chorwettbeweben.  
Seit 2002 ist Jordi Casals der künstlerische Leiter des Perchtoldsdorfer Marienchors und wurde 2012 von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf mit der Kulturmedaille in Silber und im Dezember  2017 mit der Kulturmedaille in Gold ausgezeichnet.
 
Wir, die Sängerinnen und Sänger des Marienchores, sind glücklich und stolz darauf, einen so renommierten Künstler als Chorleiter zu haben.


 



 

Sängerinnen und Sänger

Sopran:
Bauer Regina, Bittner Carolin, Dokalik Dagmar, Dokalik Ingrid, Grubmann Christa, Herfort Inge, Kretschi Kerstin, Kriegbaum Ursula, Lux Ingrid, Mayer Ute, Nemecek Christina,
Proell Maria, Schober-König Monika, Schuh Eva, Simon Irene, Wasinger Ingrid

Alt:
Günther Ingrid, Herzig Ulli, Hördler Traude, Jiresch Ilse, Karall Christine, Kwasnitzka Helga, Marold-Sattler Sandra,  Muraoka Gertraud, Plattner Regine, , Schleissner Christine, Wagner Gaby

Tenor:
Dokalik Alfred, Hörl Bernhard, Novak Michaela, Proell David

Bass:
Brunner Franz, Hasler Manfred, Hördler Johann, Hutter Richard, Krehan Wolfgang, Neugschwandtner Ernst, Reisinger Fritz
 

Kontakte

Obmann:                             Fritz Reisinger                          0 699 19 45 12 91
Musikaliche  Leitung:       Jordi Casals                               0 699 18 25 42 04
Organisation:                     Hans Hördler                             0 676 35 38 48 6
Finanzen:                            Ernst Neugschwandtner         0 664 73 23 66 51

Wenn Sie an einer Mitwirkung in unserem Chor interessiert sind:
 Fritz Reisinger      0 699 19 45 12 91

 

Proben

Wir proben jeweils montags von 20 bis 22 Uhr im Marienhof (Eingang Veselystraße). Wer gerne singt, ist herzlich bei uns willkommen. Wenn Sie uns genauer kennenlernen wollen, nehmen Sie doch einmal am Chorwochenende in Lackenhof teil (Jeweils ein Wochenende im April und Oktober).