Gemeinde, Marienchor, Chor Vivace und viele Gäste feierten eine festliche Kirtagsmesse, geleitet von Pfarrer, Kaplan und Diakon, mit den Ministranten beider Kirchen.
Mit viel Freude, die Lieder der Messe in den Ohren und Herzen, begann dann der Kirtag draußen vor der Kirche, schwungvoll eingeleitet von der Blasmusik Perchtolsddorf.
Sonnenschein, Essensdüfte, kühle Getränke und das gesellige Beisammensein an den Tischen wurde auch durch einen kurzen Regenschauer nicht getrübt.
Wie jedes Jahr wurden die Gäste mit köstlichen Mehlspeisen und herrlich duftendem Kaffee im
„Kaffeehaus“ Garten verwöhnt, wo die Kinder wieder in der Hüpfburg nach herzenslust springen konnten und auch mit ihren buntbemalten Gesichtern vor Freude strahlten.
Der Weltladen Perchtoldsdorf ermöglichte es etlichen Damen eine bunte Sommermoden Kollektion zu präsentierten.
Viele Tanzbegeisterte ließen sich von „Auftanzt“ zu Polka und Walzer auf dem Tanzboden aufspielen.
Ein besonderer Moment war die Überreichung eines Betrags von 800.-€ als Spende des Lions Clubs Perchtoldsdorf für caritative Projekte.
Wir sind dankbar, dass wir unseren Marienkirtag wieder feiern durften, der aber ohne die vielen, vielen liebe Helfer nicht möglich gewesen wäre – allen ein großes „Vergelt’s Gott“!
Sehr herzlich laden wir auch heuer zum Marienkirtag ein!
Nach dem Festgottesdienst um 10 Uhr werden wir ab 11 Uhr von unserer Haurerkapelle und ab 15 Uhr mit Tanzmusik begleitet.
Details zu den vielen weiteren Programmpunkten finden sich auf dem beiliegenden Plakat:
https://www.pfarre-perchtoldsdorf.at/wp-content/uploads/2026/05/Plakat_Marienkirtag_2026.jpg
Und eines ist auch heuer wieder sicher: Hungrig und durstig geht keiner heim!
Constantin wuchs in einer liebevollen Familie mit fünf Geschwistern auf.
Bereits als Jugendlicher reifte in ihm der Wunsch Priester zu werden.
Er studierte in Heiligenkreuz und Rom Theologie und trat währenddessen in das Priesterseminar der Erzdiözese Wien ein. 2024 kam er als Pastoralpraktikant nach Perchtoldsdorf.
Nach seiner Diakonenweihe wird er für ein weiteres Jahr seinen Dienst in Perchtoldsdorf versehen.
Es war ein Fest der Freude, begleitet von vielen Mitfeiernden, musikalisch getragen von einer Band rund um Clarissa, dem Chor der KHG und Markus Göller an der Orgel, als Constantin, als einziger Kandidat in Perchtoldsdorf zum Diakon geweiht wurde.
„Hier bin ich – ich bin bereit!” Mit diesen Worten bekräftigte und bestätigte Constantin seine Bereitschaft die Botschaft Christi als Diakon im Dienst an den Menschen zu der verkünden.
Weihbischof Stephan Turnovszky weihte Constantin zum Diakon und erinnerte daran, dass der Dienst des Diakons der Dienst am Tisch, den Menschen und der Verkündigung Christi ist, aber auch ein caritativer, sozialer Dienst ist.
Constantin empfing das Evangelium aus der Hand des Weihbischofs mit den Worten,
„Was du liest, ergreife im Glauben – was du glaubst, das verkünde – was du verkündest, erfülle im Leben”.
Nach der Weihe zum Diakon dankte Constantin allen, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet und bestärkt haben und allen, die diese würdevolle Feier vorbereitet und ermöglicht haben.
Pressefotos der Erzdiözese Wien: Diakonenweihe Constantin Mucha
Die Kartage und Ostern in der Marienkirche
Der Gründonnerstag in der Marienkirche begann mit einem festlichen Einzug. Wie schon in den vergangenen Jahren wurden wir eingeladen, uns die Füße oder Hände waschen zu lassen. Viele sind dieser Einladung gefolgt und die begleitende Stille hat zum Nachdenken angeregt. Der große Kreis im ganzen Kirchenraum, den wir für das Vater Unser und die Kommunionfeier gebildet haben, brachte spürbar unsere große Gemeinschaft in Christus zum Ausdruck. Auch die á capella gesungenen Taizélieder waren für viele ein stimmungsvoller Beitrag dieses Abends.
Die Feier endete in Dunkelheit und Stille; eine Meditation stimmte uns auf das Geschehen am Ölberg ein und stellte die Verbindung zum Karfreitag her.
Im Zentrum der Karfreitagsliturgie stand wieder die Leidensgeschichte nach Johannes in Abschnitten vorgetragen. Die Anliegen und Bitten für die ganze Welt in den gemeinsam gelesenen 7 großen Fürbitten wurden sichtbar durch das Aufstellen einer Kerze auf den leeren Altar. Danach brachten alle mit dem Bringen einer Blume Ihre Verehrung für das Kreuz zum Ausdruck. Die Intensivierung des Lichtes im Altarraum trug zu einer besonderen Stimmung bei. Musikalisch begleitete der Marienchor unter der Leitung von Dagmar Dokalik die Liturgie.
Die Osternacht in der Marienkirche begann traditionell um 5 Uhr früh im Marienhofgarten mit einem großen Osterfeuer und der darauffolgenden Prozession in die dunkle Kirche. Das Licht der Osterkerze wurde an die feiernde Gemeinde verteilt und beim Beginn des Exsultet, gesungen von Kirsi Korosec, erstrahlte die Kirche in einem Lichtermeer. Der Wortgottesdienst wurde heuer nur instrumental begleitet. Erst mit dem Gloria stimmten Orgel und Gemeinde mit ein und haben so mit der immer heller werdenden Kirche auf die Auferstehung Jesu hingewiesen. Der besondere Höhepunkt der diesjährigen Feier war jedoch die Firmung von Agnes, Christopher und Immanuel. Für Immanuel war es zugleich auch seine Erstkommunion. Abgerundet wurde der Ostermorgen mit einem Osterfrühstück im Marienhof, wobei viele Gemeindemitglieder ihre gesegneten Speisen mit anderen teilten. Seit dem Ostermorgen hängt in der Marienkirche auch wieder das große Bild des Auferstehungskreuzes vom Hochberg mit der aufgehenden Sonne im Kreuzmittelpunkt. Es wird uns während der Osterzeit begleiten.
Fotos von Christian Schrammel, Christian und Franziska Wanzenböck, Josef Eckart, Eugen Libowitzky, Martin Jürgensen
Die Kartage und Ostern in der Pfarrkirche
In diesem Jahr führte uns Pfarrer Richard Kager durch die drei heiligen Tage, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag.
Am späten Nachmittag des Gründonnerstages kamen Kinder ins Pfarrheim. Dort konnten sie selbst an einer Handwaschung teilnehmen und teilten dann wie Jesus mit seinen Jüngern an einem großen „Tisch“ Brot und Saft.
Bei der abendlichen Gründonnerstagsmesse durften zum Gloria noch einmal Orgel und Schellen laut erschallen, bevor sie bis zum Ostersonntag zu schweigen hatten. Wir gedachten der „Erstkommunion“ der Apostel beim letzten Abendmahl und der Fußwaschung, bei der sich Jesus‘ Liebe im Dienen am Nächsten zeigte. Auch die Mitfeiernden konnten an einer Fuß- oder Handwaschung teilnehmen. Nach der Eucharistiefeier mit Brot und Wein (der letzten bis zur Auferstehungsfeier) hörten die Gläubigen noch die Geschichte der Nacht am Ölberg und dem Verrat an Jesus. Danach wurde der Altar abgedeckt, die Kreuze blieben verhüllt und das Allerheiligste wurde in die Krypta getragen, wo man die ganze Nacht über Gelegenheit zur Anbetung hatte.
Auch am Karfreitag kamen am Nachmittag Kinder ins Pfarrheim. Während sie die Geschichte der Kreuzigung Jesu hörten, gingen sie entlang eines Kreuzwegs im Pfarrgarten. Danach verehrten sie ein großes Kreuz, indem sie es mit gelb leuchtenden Forsthien schmückten.
In der Kirche blieb an diesem Abend der Altar leer und so konnte der Fokus auf die Leidensgeschichte Jesu gelenkt werden. In verteilten Rollen wurde die Passion nach Johannes gelesen, wobei auch die Kirchengemeinde die Rolle des Volkes übernahm und einige Ministranten in diverse Rollen schlüpften. Das Kreuz wurde enthüllt und verehrt, indem die Gläubigen mitgebrachte Blumen zum Kreuz brachten. Währenddessen sang der Kirchenchor das berühmte „Miserere“ von G. Allegri. Die Prozession des Priesters und der Ministranten führte zum Schluss zum Heiligen Grab Jesu (Seitenaltar), das mit brennenden Kerzen geschmückt wurde. Die Feier endete in mystischer Stille.
Musikalisch wurden beide Feiern wieder vom Kirchenchor St. Augustin feierlich gestaltet.
Die Auferstehungsfeiern in der Osternacht bildeten den Abschluss und Höhepunkt der „Hl. Drei Tage“. Nach dem Entzünden eines Osterfeuers vor der Pfarrkirche zogen ca. 130 Kinder und deren Familien um 16 Uhr in die Pfarrkirche ein. „Halleluja, Jesus ist auferstanden!“ hallte es bald fröhlich durch die Pfarrkirche. Der vermeintliche Tod und das Leben nach dem Tod wurden mit dem Frühling und der blühenden Natur verglichen. Die Kinder schmückten daher ein Kreuz aus Papier mit verschiedensten bunten Blumen, was Groß und Klein sichtlich Freude bereitete.
Um 20 Uhr begann die Osternacht mit dem großen Osterfeuer und dem feierlichen Exsultet vor der Pfarrkirche. Nach dem Einzug in die Kirche lag die Kirche noch völlig im Dunklen, nur die Kerzen der Besucher symbolisierten ein zaghaftes Hoffen auf das Ende der Dunkelheit. Zum Osterevangelium nach Johannes erstrahlte dann die Kirche wieder in vollem Licht und die Orgel erklang königlich. Die Dunkelheit des Todes war besiegt, die Auferstehung Jesu wurde freudig und strahlend gefeiert. Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgte eine Schola unter der Leitung von Dagmar Dokalik. Zum Schluss zog eine große Auferstehungsprozession mit brennenden Kerzen gemeinsam mit dem Allerheiligsten über den Marktplatz, feierlich begleitet von der Blasmusikkapelle und der Feuerwehr. Beim Abschluss vor der Kirche gab unser Kaplan noch einen traditionellen Osterwitz (dieses Mal sogar gleich 2 Stück) zum Besten und sorgte für heitere Mienen auf dem Heimweg.
„Dies ist der Tag, den Gott gemacht, der Freud in alle Welt gebracht“ – mit diesem Lied begannen die Gläubigen das Hochamt am Ostersonntag. Und es war in der Tat eine freudige Messe: nicht nur schien draußen die Sonne, sondern auch in unseren Herzen war die Osterfreude hell und leuchtend zu spüren. Dazu trug auch die fröhlich beschwingte Piccolominimesse von W.A. Mozart (Kirchenchor St. Augustin, Leitung: A. Jenner) bei. Nach der stimmungsvollen Messe wurde noch im nahen Metzgergarten zum Osterempfang geladen. Dort wurde fröhlich geplaudert und das eine oder andere Glaserl Wein getrunken. Dank gilt unserem Pfarrer Richard Kager und allen fleißigen Helfern, die bei den Feierlichkeiten in diesen Tagen mit so viel Einsatz mitgeholfen haben, dass uns diese „Drei Heiligen Tage“ so beseelen konnten!
Palmsonntag in der Marienkirche:
Die Palmweihe musste wetterbedingt im Eingangsportal der Marienkirche stattfinden. Dabei durfte Weihrauch nicht fehlen! Die Ministrantenschar zog mit bunt geschmückten Palmzweigen zur Feier in die Kirche, begleitet von Martin Hobigers Orgelklängen nach „Jesus Christ Superstar“. Während der Lesung der Passion nach Matthäus in verteilten Rollen gestalteten die Kinder im Wortgottesdienst ein Plakat mit einem Palmblatt aus grünen Handabdrücken. Die Kinder bewundern jedes Jahr die mit handgefertigten Puppen gestaltete Szene des Einzugs Jesu in Jerusalem.
Fotos: Martin Jürgensen
Palmsonntag in der Pfarrkirche:
Trotz des kalten und regnerischen Wetters kamen viele Perchtoldsdorfer, um sich die Palmweihe bei der Pestsäule und die anschließende Palmprozession am Marktplatz nicht entgehen zu lassen. Mit den frisch gesegneten und bunt verzierten Palmbuschen/ -zweigen zogen alle begleitet von den Klängen der Trachtenkapelle Perchtoldsdorf in die Kirche ein. Die Ministranten lasen gemeinsam mit Kaplan und Lektoren die Leidensgeschichte Jesu. Parallel dazu feierten viele Kinder mit ihren Eltern einen schönen Wortgottesdienst im Pfarrheim und waren rechtzeitig zum „Vater unser“ in der großen Pfarrkirche.
Fotos: M. Simon, M. Posch, J. Martinek
Am Freitag, 20. März 2026 feierte unser Erzbischof Josef Grünwidl seine „Bischofsprimiz“ in der Pfarrkirche Perchtoldsdorf.
Die Erzdiözese hat diese eindrucksvolle Messe und den Empfang in der Burg mit der Kamera begleitet.
Pressefotos der Erzdiözese Wien
In diesem Jahr wurde der Weltgebetstag (WGT) von Nigeria gestaltet und war Anlass für eine ökumenische Feier in der Marienkirche. Frauen aus der evangelischen und katholischen Pfarren dekorierten den Altar mit afrikanischen Tüchern und Gewändern. Zwei Körbe davor waren gefüllt mit exotischen Früchten. Das diesjährige Thema „Kommt – Lasst euch stärken!“ stellte die Last der nigerianischen Frauen in ihrem Leben in den Vordergrund: Im Alltag müssen Lasten wie Brennholz oder Wasser getragen werden, auch die politischen und sozialen Umstände belasten die Familien schwer. Doch ihr Glaube hilft ihnen, diese Belastungen zu ertragen bzw. Hoffnung zu finden. Wir hörten drei ergreifende Frauenschicksale und beteten für die Frauen in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas. Sogar ein Lied wurde auf nigerianisch gesungen, das klappte sehr gut!
Danach wurde im Marienhof noch eifrig geplaudert und so manche nigerianische Köstlichkeit gekostet.
Insgesamt konnte eine Summe von EUR 500,– gesammelt werden, die in ein Spendenprojekt fließen, bei dem nigerianische Mädchen und Frauen bei der Produktion von Lebensmitteln unterstützt werden. Wir danken allen, die gespendet haben und die mit ihrer Mithilfe diesen Abend zu einer schönen, informativen und berührenden Kurzreise nach Nigeria gestaltet haben!
Ein Projekt der Ökumene Perchtoldsdorf

(Bilder: U.Reisinger)
Als im Herbst des vergangenen Jahres plötzlich die Idee im Liturgiekreis entstand, „Wir könnten doch ein Fastentuch mit der Gemeinde gestalten“, war der Startpunkt gelegt. Aus einer vagen Idee entwickelte sich recht schnell ein Konzept, wie eine Durchführung gelingen könnte: möglichst viele Personen sollten sich beteiligen können und das Motto alle ansprechen. Wir einigten uns auf „Was mich berührt“, im Sinne von, was ist mir wichtig, was stärkt mich, was bewegt mein Leben. Im Advent war es dann so weit, denn aufgrund der kurzen Faschingszeit musste vor Weihnachten begonnen werden. Beim Jugendtreff am Sonntagabend entstanden die ersten 9 Bilder, jedes ca. 40x50cm, mit Acrylfarben auf Baumwollstoff gemalt. Eine Woche später malten 19 PfarrkaffeebesucherInnen mit Begeisterung im Sonnenzimmer ihre persönlichen Bilder, dann folgten 8 Bilder von einigen Chor Kolleginnen vor und nach der Probe. Schließlich beteiligten sich im neuen Jahr 7 Jungscharkinder, 8 Bilder entstanden in der MinistrantInnenstunde, einige Gemeindemitglieder brachten mir ihre Bilder persönlich, einige malten bei mir zu Hause. In Summe entstanden 66 Bilder, jedes ist den GestalterInnen zuordenbar und hat einen Namen von diesen erhalten.
Nach getaner kreativer Arbeit der Gemeinde übernahm ich die Zusammensetzung der einzelnen Teile zu einem Ganzen. Ich gebe zu, das Ausmaß dessen, das dann auf mich gewartet hat, hatte ich vor allem zeitlich ziemlich unterschätzt, auch die Bewältigbarkeit der Größe, ca. 4x6m, hatte mir einiges Kopfzerbrechen gemacht. Unser Wohnzimmer wurde zu einer Nähwerkstatt, ich brachte jedes Bild auf ein gleich großes Format, umrundete jedes mit einem Schrägband, nähte kurze lila Streifen zwischen die 6 Bilder in einer Reihe, dann lange lila Steifen zwischen die 11 Reihen. Den Abschluss bildete der lila Rahmen rund um die 66 Bilder. Mit Eugens Hilfe wurde das gemeinsam gestaltete Fastentuch der Marienkirchengemeinde montiert und ist seit Aschermittwoch in der Marienkirche zu sehen. Wir laden Sie herzlich ein: nehmen Sie sich Zeit, um diese gemeinsame Arbeit zu meditieren und eigene Ideen dazu zu finden. Im Eingangsbereich können Sie zusätzlich in einer Mappe blättern, in der alle Bilder abgebildet sind, mit der Zusatzinformation, wer das Bild gemalt hat und wie die Person dieses genannt und damit eine sehr persönliche Antwort auf den Leitgedanken, „Was mich berührt“, gegeben hat.
Susanne Walka, im Februar 2026
(Fotos: Susanne Walka, Lena Barth, Christine Koptik)



Am 24. Jänner durften wir Minis die Bischofsweihe von unserem ehemaligen Pfarrer Josef Grünwidl hautnah im Stephansdom mitverfolgen. Gemeinsam als Gruppe von 22 Ministranten war es für uns alle ein besonderes Erlebnis. Nicht nur die Feier an sich, sondern auch die umfangreichen Proben im Vorfeld und der Kontakt zu Ministranten aus anderen Pfarren. Die Amtseinführung am Samstag war dann sehr lebendig gestaltet und die großartige Musik, die zum Mitsingen einlud, sorgte für eine einzigartige Stimmung. Ebenso trugen die bewegenden Ansprachen von Kardinal Schönborn und dem frisch geweihten Erzbischof Josef zu einer lockeren aber keinesfalls weniger würdevollen Feier bei, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
In diesem Sinne wünschen wir Minis unserem Bischof Josef alles Gute und Gottes reichen Segen für sein neues Amt.
Luca Brichta
Wir freuen uns sehr über die Ernennung unseres Pfarrers Richard Kager zum Bischofsvikar für den Süden. Er bleibt aber trozdem weiterhin Pfarrer unseres Seelsorgeraums.
Hier ist sein offizielles Statement:
„Die Ernennung zum Bischofsvikar für das Vikariat unter dem Wienerwald kam für mich sehr unerwartet, aber ich nehme diese große Aufgabe an in Demut und in Dankbarkeit für das große Vertrauen, das mir seitens unseres neuen Erzbischofs Josef sowie meiner Dechanten und Vikariatsräte entgegengebracht wurde.
Ich habe „Ja“ gesagt, weil ich weiß, dass ich diesen Weg nicht alleine gehen muss, sondern dass Gott mitgeht und mich mit den Worten aus Ps 27 – „Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen“, die mich seit Beginn meines priesterlichen Weges begleiten, stärken wird.
Auch als Bischofsvikar werde ich Pfarrer in meinen drei Pfarren (Perchtoldsdorf, Gießhübl und Kaltenleutgeben) bleiben. Das ist mir wichtig. Dort schlägt mein priesterliches Herz, dort erlebe ich Kirche in ihrer Vielfalt und Lebendigkeit mitten im Alltag der Menschen. Dass dies möglich ist, verdanke ich einem hervorragenden Pfarrteam, auf dessen Unterstützung, Kompetenz und Loyalität ich glücklicherweise voll vertrauen kann.
Ebenso blicke ich dankbar auf ein sehr gutes, erfahrenes und engagiertes Team an Frauen und Männern, Diakonen und Priestern im Vikariat. Ich verstehe meinen Dienst als Beitrag zu einer Kirche, die zuhört, ermutigt, aus dem Evangelium lebt und Menschen mit Jesus in Beziehung bringt.
So gehe ich zuversichtlich in diese neue Aufgabe, nicht allein, sondern von einer verlässlichen Gemeinschaft getragen und im Vertrauen auf Gottes begleitende Nähe.“